Silvester gab es bei der Telefon- und Datennutzung einen neuen Rekord bei Vodafone. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der mobile Datenverbrauch um 40 Prozent. Die Anzahl der Telefonate nahm um vier Prozent zu.

Schriftliche Neujahrsgrüße liegen im Trend

In einer Pressemitteilung des Düsseldorfer Anbieters heißt es, in der Silvesternacht lag das Datenvolumen innerhalb von sieben Stunden bei rund 185 Millionen Megabytes. Laut Vodafone haben Kunden damit in der Nacht umgerechnet 20 Millionen Fotos oder 1 Million fünfminütige Videos verschickt. Im Vorjahresvergleich stieg das Datenvolumen damit um 40 Prozent an. Daran zeigt sich, dass der Trend zunehmend zu schriftlichen Neujahrsgrüßen per WhatsApp oder anderen Messenger-Diensten geht. Die Messenger-Dienste lösen die klassische SMS ab. Viele Nutzer setzen auch auf das Posten der Grüße in den sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook. Am 31.12.2015 wurden eine Million Kurznachrichten verschickt, damit lag der Wert etwa 12 Prozent unter dem vergangenen Jahr. Sehr gern versenden User zu Silvester Fotos oder Videos.

28 Millionen Telefonate in der Silvesternacht

Nicht nur über das mobile Datennetz wurden die Neujahrswünsche übermittelt. Die Anzahl der in der Silvesternacht geführten Telefonate stieg im Vorjahresvergleich um vier Prozent auf 28 Millionen Gespräche. Vodafone hat hier alle Gespräche zwischen 20 Uhr und 2.59 Uhr erfasst. Bei einem Vergleich mit einem alltäglichen Donnerstag zeigt sich, dass Vodafone-Kunden sogar 60 Prozent mehr telefoniert haben. Bei der Sprachqualität konnte der Anbieter deutlich zulegen: Laut Pressemitteilung steigerten sich die erfolgreichen Gespräche auf 99,67 Prozent.

TV-Serien und Filme am Neujahrstag

Am Neujahrstag bevorzugten die Verbraucher offenbar einen ruhigen Feiertag: Hier gab es einen neuen Rekord bei der Nutzung des Streaming-Anbieters Netflix. Am Neujahrstag wurden nach Angaben des Unternehmens so viele Serien und Filme gestreamt wie noch nie zuvor. Im Vergleich zu den Weihnachtstagen gab es an Neujahr noch einmal eine Steigerung von 20 Prozent.