Worauf du bei „Prepaid“ achten solltest
Prepaid heißt: Du zahlst im Voraus und kannst nie mehr ausgeben, als auf dem Konto liegt. Für Kinder und Jugendliche ist das oft der Grund. Für alle anderen zählt eher, dass kein Vertrag dahinter steht und du jederzeit aufhören kannst.
Achte bei Prepaid auf den Abrechnungszeitraum. Viele Pakete laufen 28 Tage statt einen Monat. Das ergibt dreizehn Abbuchungen im Jahr statt zwölf, und deshalb rechnen wir solche Preise in diesem Vergleich auf den Monat hoch. Der Betrag in der Karte ist also schon der Monatswert.
Und noch etwas unterscheidet Prepaid von Laufzeittarifen: Die Starterpakete kosten meist einen einmaligen Betrag, bringen dafür aber Startguthaben mit. Beides steht unter „Einzelheiten“ und ist im Effektivpreis verrechnet.
Häufige Fragen
Was passiert, wenn das Guthaben nicht reicht?
Das Paket verlängert sich nicht, du bist aber weiter erreichbar. Sobald du auflädst, bucht der Anbieter das Paket ab und es läuft weiter. Viele Anbieter bieten eine automatische Aufladung per Lastschrift an, die du abschalten kannst.
Brauche ich für eine Prepaid-Karte einen Ausweis?
Ja. Seit 2017 muss jede Prepaid-Karte in Deutschland vor der Freischaltung auf eine Person registriert werden. Das geht meist per Video-Ident, im Shop oder mit der Online-Ausweisfunktion deines Personalausweises.